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Alles über Proteine
iwanlarionowDatum: Dienstag, 2015-01-20, 9:43 PM | Nachricht # 1
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Der Begriff Protein (Eiweiß) hat seine Herkunft aus dem griechischen Begriff „Proton“ und bedeutet „das Erste“ oder auch „das Wichtigste“. Hier wird schon deutlich, dass es sich um einen sehr wichtigen Baustoff des menschlichen Organismus handelt. Proteine gehören zu den Grundbausteinen einer Zelle, wobei die Muskulatur mit über 60% des Gesamtkörpereiweißes den Hauptspeicher für Protein darstellt.

Warum wir Proteine benötigen
Biologisch gesehen bestehen Proteine oder Eiweiße aus verschiedenen Aminosäuren. Dein Körper benötigt die Proteine vor allem für den Muskelaufbau. Da der Körper Proteine aber nicht wie etwa Fette lange speichern kann, ist es sehr wichtig, dass die Proteinzufuhr verteilt über den Tag erfolgt. Nimmt ein Sportler zu viel Eiweiß zu sich, dann werden die überflüssigen Proteine ganz einfach nicht genutzt und auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden.
Nicht sporttreibende Menschen nehmen im Schnitt rund ein Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich. Für Sportler und insbesondere für Kraftsportler sind Mengen von zwei bis vier Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu empfehlen. Das liegt vor allem daran, dass unsere Muskeln zu ca. 20% aus Proteinen bestehen. Zum anderen fördert Eiweiß den Heilungsprozess beim Muskelkater, also die Muskelregeneration. Gerade bei längeren Trainingseinheiten entsteht dem Körper zudem ein zusätzlicher Eiweißmangel. Nach dem alle Kohlenhydrate verbraucht wurden greift der Körper auch auf Aminosäuren aus Eiweißen zurück. Daher ist enorm wichtig, dass direkt nach dem Training Eiweiß konsumiert wird. Optimal sind rund 30 bis 50 Gramm innerhalb von zwei Stunden nach dem Workout. Beachte aber bitte immer, dass bei erhöhter Eiweißzufuhr eine größere Nierenbelastung entsteht und deshalb viel Wasser getrunken werden muss. Auf der anderen Seite hat natürlich auch der Proteinmangel größere gesundheitliche Folgen. Neben Müdigkeit und Erschöpfung bei Sportlern treten auch bei "normalen" Menschen Symptome wie Wachstumsstörungen, Muskelschwäche, Kräfteverfall, Fettleber und Anfälligkeit gegenüber Infektionen auf.

Nahrungsergänzungsmittel
Viele Ernährungsberater versuchen immer wieder deutlich zu machen, dass die Proteinzufuhr ohne Shakes und Pulver klappt. In der Theorie ist das auch sicherlich machbar, doch Berufstätige, die zusätzlich vier bis fünf mal ins Studio gehen, finden oft keine Zeit für die Zubereitung kleinerer Zwischenmahlzeiten. Shakes sind da eine etwas teurere aber gute Alternative. Sie sind entgegen der landläufigen Meinung nicht gesundheitsschädlich und schmecken gut.
Bei den Pulvern lassen sich die Eiweiße in Molkenprotein, Casein, Eiprotein und Sojaeiweissunterteilen. Molke- oder Wheyproteine sind besonders nach dem Training zu empfehlen. Wie du bereits weißt, benötigt der Körper nach dem Training eine hohe Menge Eiweiß. Wheyproteine sind so aufgebaut, dass der Körper sie direkt verarbeiten kann und sind daher die ideale Nahrungszufuhr nach dem Workout.
Casein bildet so zu sagen das Gegenstück zu den Wheyproteinen. Um das Casein Protein zu verarbeiten benötigt der Körper viel Zeit, was du aber zu deinem Vorteil nutzen kannst. Da bei Sportlern eine möglichst stetige Zufuhr von Eiweiß notwendig ist und der Körper nur eine geringe Menge Eiweiß speichern kann, sollten Casein Proteine vor allem vor der Nacht verzehrt werden. Erst nach acht Stunden hat der Körper das komplette Casein verbraucht.
Eiprotein ist ebenfalls eine gute Proteinvariation. Menschen mit Laktoseintoleranz sollten fast ausschließlich Eiprotein verzehren. Es hat eine sehr hohe biologische Wertigkeit, ist aber leider bitter im Geschmack. Daher gibt es kaum Eiweißpulver, die nur aus Eiprotein bestehen. Der große Vorteil bei diesem Produkt ist aber, dass es keine Wassereinlagerungen unter der Haut bewirkt. Aus diesem Grund nutzen Bodybuilder es während der Wettkampfvorbereitung vermehrt.
Wer sich vegan ernähren möchte und trotzdem Kraftsport treibt, der sollte auf Sojaeiweiß zurückgreifen. Es ist in der Wertigkeit in etwa mit anderen Eiweißen vergleichbar und weist auch ansonsten keine Nachteile auf.

Dieses Text wird im laufe der noch anstehenden Arbeiten verändert.
 
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